Altenpflege-Betreuung im Heim

Noten für das Seniorenheim

Sind Sie fit für den "Pflege-TÜV"?

Hand am Stock
Pflege und Verpflegung gehen Hand in Hand

Von „sehr gut“ bis „mangelhaft“: Seit Ende 2010 können sich Pflegebedürftige und deren Angehörige mit Hilfe von (Schul-)Noten über die Qualität von Pflegeeinrichtungen informieren. Die Bewertung wird seit 2009 durch den MDK durchgeführt.

Die Prüfungsergebnisse sind für alle öffentlich zugänglich: Einerseits an sichtbarer Stelle in der Einrichtung, andererseits in vergleichbarer Form im Internet.

Klarheit durch Transparenz
Bis Ende 2010 wurden alle stationären und ambulanten Einrichtungen im Auftrag der Pflegekassen einmal geprüft. Seitdem finden jährliche Kontrollen statt. Die Prüfer vergeben Noten und schreiben einen sogenannten Transparenzbericht: das Instrument zur Darstellung der Pflegequalität.

Pflege und Verpflegung – nur im Team geht's
Die Benotungen des MDK bewerten mit insgesamt 82 Einzelkriterien die Leistungsqualität Ihres Pflegeunternehmens. Allein in vier von fünf Bereichen werden Aspekte der Verpflegung bewertet. Rund 20 Prozent der Bewertungskriterien beziehen sich Themen rund um den Bereich "Essen und Trinken".

Die Prüfungskriterien in Bezug auf den Bereich Verpflegung

Bewertungsbereich 4: Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene

  • Kann der Zeitpunkt des Essens im Rahmen bestimmter Zeitkorridore frei gewählt werden?
  • Wird Diätkost, z. B. für Menschen mit Diabetes, angeboten?

Bewertungsbereich 1: Pflege und medizinische Versorgung

  • Werden individuelle Ernährungsressourcen und Risiken erfasst?
  • Werden erforderliche Maßnahmen bei Einschränkungen der selbstständigen Nahrungsversorgung durchgeführt?
  • Ist der Ernährungszustand angemessen im Rahmen der Einwirkungsmöglichkeiten der Einrichtung?
  • Werden individuelle Ressourcen und Risiken bei der Flüssigkeitsversorgung erfasst?
  • Werden erforderliche Maßnahmen bei Einschränkungen der selbstständigen Flüssigkeitsversorgung durchgeführt?
  • Ist die Flüssigkeitsversorgung angemessen im Rahmen der Einwirkungsmöglichkeit der Einrichtung?
  • Wird bei Bewohnern mit Ernährungssonden der Geschmackssinn angeregt?

Bewertungsbereich 2: Umgang mit demenzkranken Bewohnern

  • Gibt es ein bedarfsgerechtes Speisenangebot für Bewohner mit Demenz?

Bewertungsbereich 5: Befragung der Bewohner

  • Können Sie beim Mittagessen zwischen verschiedenen Gerichten auswählen?
  • Schmeckt Ihnen das Essen i. d. R.?
  • Sind Sie mit den Essenszeiten zufrieden?
  • Bekommen Sie Ihrer Meinung nach jederzeit ausreichend zuzahlungsfrei zu trinken angeboten?

Damit ist klar: Die Verpflegung spielt eine wesentliche Rolle für die Bewertung einer Einrichtung. Viele Herausforderungen können Pflege und Verpflegung nur gemeinsam lösen.

Lückenloses Verpflegungskonzept – ein essentieller Baustein für eine bessere Pflegequalität
Immer mehr Bewohner und deren Angehörige messen der Verpflegung eine immer bedeutendere Rolle zu: Unterschiedliche bedürfnisgerechte Kostformen, eine große Speisenauswahl und eine zeitnahe Menüwunscherfassung sind gewichtige Kriterien für die Auswahl der Einrichtung. Unser etabliertes Beratungs- und Schulungs-Portfolio unterstützt Sie bei diesen Herausforderungen umfassend: Von modernen Verpflegungskonzepten über strukturierte Bewohnerbefragungen bis hin zum Maßnahmenkatalog bei Mangelernährung - sprechen Sie uns an!

Lösungshilfen

Ernährungs-Check
Eine moderne Verpflegung soll ausgewogenen und gesund sein sowie dem Anspruch einer effizienten Produktion entsprechen. Über eine strukturierte Analyse ermitteln wir gemeinsam mit Ihnen Möglichkeiten zur Optimierung Ihres Ernährungsmanagements.
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Verpflegungskonzepte für Heime
Das Verpflegungskonzept fasst die hauseigene Organisation des Verpflegunsmanagements zusammen, wie z. B. die Zusammensetzung der Verpflegung, spezielle Kostformen, Anforderungswege, Schnittstellen zwischen Pflege, Küche und Hauswirtschaft.
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JOMOsoft Menüplanung
Mit dem EDV gesteuerten Modul "Menüplanung" von JOMOsoft planen und realisieren Sie Ihr individuelles Speisenangebot. Auf einen Blick zeigt Ihnen die integrierte Rezeptkartei Zubereitungshinweise, rezeptbezogene Nährwert- und Preisangaben.
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JOMOsoft Zusatzmodul Ess- und Trinkprotokoll
Mit dem Zusatzmodul "Ess- und Trinkprotokoll" dokumentieren Sie alle verzehrten Speisen und Getränke Ihrer Bewohner. Durch die Abstimmung mit den tatsächlich verzehrten Mengen nach DGE erstellen Sie Protokolle, die bei MDK-Prüfung gewünscht werden.
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In Form gebracht – passierte und pürierte Kost
In diesem Seminar lernen Sie die veränderten Verpflegungsbedürfnisse im Alter bei Kau- und Schluckstörungen kennen und wie Sie Speisen aus dem herkömmlichen Speiseplan abwandeln. Dazu werden diverse Geräte, Formen und Dickungsmittel eingesetzt.
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Optimierte Speisenplangestaltung
In diesem Seminar erstellen Sie für Ihre Einrichtung einen attraktiven einwöchigen Speisenplan unter Berücksichtigung aller relevanten Vorgaben des MDK. Dabei erstellen Sie u. a. Rezepturen und Nährwertberechnungen am PC.
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Seniorengerechte Ernährung?
Mit Hilfe eines kurzen Check-ups erhalten Sie den Überblick über relevante Diätkostformen und erfahren, wann eine Verpflegung bei Seniorinnen und Senioren bedarfs- und bedürfnisgerecht ist.
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